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Montag, den 15. Dezember 2014 um 15:24 Uhr

In dieser Woche (vom 17.12.-24.12.) beginnt Chanukka. Das Lichterfest findet abends im Rahmen der Familie statt. Es wird aus der Tora gelesen und an die Vergangenheit gedacht. An jedem Abend wird eine Kerze der Chanukkia, dem acht- oder neunarmigen Kerzenleuchter angezündet und die Kinder erhalten an jedem der 8 Feiertage kleine Geschenke.
Das Bild der Woche zum Thema Chanukka kommt von mauritius images.

 

 

Bildtitel: Israel Jerusalem Lighting the Hanukkah candles at the Jewish Orthodox Me a She arim quarter 2004
(Bildnummer 9.ARR3G0)
Foto: © mauritius images / Alamy

   

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Montag, den 15. Dezember 2014 um 13:30 Uhr

Interessenausgleich zwischen Urhebern und Nutzern: Die private Vervielfältigung im Lichte der jüngsten Rechtsentwicklung in der EU

Beim 3. Josef Kohler-Symposion wurde am 12.12. das Thema "Interessenausgleich zwischen Urhebern und Nutzern: Die private Vervielfältigung im Lichte der jüngsten Rechtsentwicklung in der EU" diskutiert. Alle Beteiligten aus Wissenschaft, Praxis und Politik waren sich einig: Das geltende System der privaten Vervielfältigung ist ein wesentliches und für die Kulturschaffenden und Kreativwirtschaft wichtiges Instrument für den Ausgleich zwischen Kulturwirtschaft und Verbrauchern, die Mängel des geltenden Systems müssen dringend behoben werden. Urheber und Urheberinnen müssen wieder stärker ins „gesetzgeberische Rampenlicht“ gerückt werden.
 

Zum Symposion hatten das Josef Kohler-Institut für Immaterialgüterrecht der Humboldt-Universi- tät zu Berlin gemeinsam mit der Initiative Urheberrecht in die Heilig-Geist-Kapelle in Berlin-Mitte eingeladen. Das Symposion stellte Fragen zur Diskussion, die für die Urheber und ausübenden Künstler, aber auch für die Entwicklung des Urheberrechts von aktueller Bedeutung sind: Wie sieht die neue EU-Kommission im Rahmen ihrer „Digitalen Agenda“ die Rolle des Urheberrechts in der Zukunft? Werden Nutzer in Europa und in Deutschland in Zukunft im Rahmen eines geregelten Interessenausgleichs mit den Rechteinhabern in erweitertem Umfang freien Zugriff auf geschützte Werke für Vervielfältigungen zum privaten Gebrauch, für wissenschaftliche und Schulnutzungen haben? Werden sie dafür Pauschalvergütungen entrichten? Kann das bestehende System auf neue Nutzungsformen ausgedehnt werden? Die Koalition hat sich verpflichtet, die geltenden Regeln der Privatkopie nachzubessern: Geschieht das?

Spezialisierte Juristen wie Prof. Dr. Jörg Reinbothe, Prof. Dr. Malte Stieper, Dr. Urban Pappi und Dr. Ole Jani aber auch Urheber und Kreative – Schriftstellerin und Journalistin Nina George, Komponist und Musikproduzent Matthias Hornschuh und Regisseur und Drehbuchautor Niki Stein – diskutier- ten diese Themen. Die anerkannten KünstlerInnen äußerten sich zu den Schwierigkeiten angesichts der Entwicklung digitaler Verbreitungsformen noch angemessene Vergütungen zu erzielen und for- derten eine Beteiligung der Netzunternehmen an der Vergütung der Urheber.

Die Staatssekretärin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig sprach das Grußwort, in dem sie betonte, „dass die Veranstalter ein ganz aktuelles Thema gewählt“ hätten. Veranstalterin Prof. Dr. Eva Inés Obergfell freute sich über den ungeheuer großen Zuspruch, den die Veranstaltung erfuhr. Sie hob hervor, sie „bezweifele, dass es der richtige Weg sei (wie von manchen in der Debatte gefordert), die Ausschließlichkeitsrechte zu bloßen Vergütungsansprüchen zusammenschrumpfen zu lassen“. Der Sprecher der Initiative Urheberrecht Prof. Dr. Gerhard Pfennig formulierte in seinem Schlusswort, dass es „des Ausgleichs zwischen Kulturschaffenden und Verbrauchern bedarf, dass die Mängel des geltenden Systems dringend behoben werden müssen“.

(Quelle: Pressemitteilung der Initiative Urheberrecht vom 15.12.2014)

   

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Freitag, den 05. Dezember 2014 um 10:10 Uhr

Neues zum europäischen und zum nationalen Urheberrecht:
Veranstaltung des Erich Pommer Instituts vom 01.12.2014


Nachdem Berlin und Brüssel mit Wahlen und Neuaufstellungen ihrer Regierungen beschäftigt waren, scheint die Urheberrechtsdiskussion wieder Fahrt aufzunehmen. Der vom Erich Pommer Institut durchgeführte Kongress „Urheberrechtspolitik 2014“ gab einen sehr guten Überblick über die Themen, mit denen sich die Bildbranche in den nächsten anderthalb Jahren beschäftigen muss.

BVPA-Mitglieder finden eine Zusammenfassung der Veranstaltung im Website-Bereich Interne News.

   

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Freitag, den 28. November 2014 um 11:10 Uhr

Erfolgreiche PICTAnight in Hamburg zum Fotografieverbot aus Eigentum


Mit der gestrigen (Do, 27.11.2014) PICTAnight im Café Osterdeich in Hamburg schließt der BVPA seine Serie von Abendveranstaltungen für das Jahr 2014 erfolgreich ab.

Aus aktuellem Anlass war die Ausweitung von Fotografieverboten auf historische Bauten und öffentlichen Parkanlagen Thema. Der Referent, Rechtsanwalt Lars Rieck, führte zunächst in die Rechtsprechung zum eigentumsrechtlichen Fotografieverbot ein - beginnend bei Schloss Tegel, über Friesenhaus bis zum aktuellen Sanssouci-Rechtsstreit. Weil der aktuelle Rechtsstreit mehr Fragen als Antworten aufgibt, entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die zu beachtenden Folgen. Vor allem Vertreter von Kalender- und Postkartenverlagen konnten die Herausforderungen, die ihnen die Rechtsprechung nun aufgibt, schildern.

Mittlerweile im dritten Jahr veranstaltet, hat sich die PICTAnight als erfolgreiches Format in der Branche etabliert. Wir freuen uns, die Veranstaltungsreihe auch im kommenden Jahr als Informations- und Austauschforum zwischen Bildanbietern und Verwertern fortsetzen zu können. Sollten Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen zur PICTAnight haben, können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Näheres zu den Themenschwerpunkten der PICTAnights 2015 folgt in Kürze.

   

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Donnerstag, den 27. November 2014 um 13:10 Uhr

Deutschlandradio-Website nicht kommerziell?
BVPA sieht OLG-Urteil zu Creative-Commons-Bild kritisch 


Das Oberlandesgericht Köln hat sich in zweiter Instanz mit der Veröffentlichung eines unter "Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.0" lizenzierten Bildes auf der Internetseite des Deutschlandradios auseinandergesetzt. Entgegen der vorinstanzlichen Entscheidung (LG Köln, Az.: 28 O 232/13) stuft das OLG Köln in seinem Urteil (6 U 60/14) die Verwendung des Fotos durch das Deutschlandradio als nicht-kommerzielle Verwendung im Sinne von Creative Commons ein (CC-BY-NC).
Nicht ohne Grund hat das Gericht die Revision zugelassen. Nutzungen durch eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt als nicht-kommerziell anzusehen, ist kritisch zu betrachten. Dass zudem eine Unklarheitenregel des AGB-Rechts zulasten eines Urhebers ausfallen kann, mutet ebenfalls seltsam an. Es bleibt somit abzuwarten, ob und wie der BGH in der Sache entscheiden wird.

   

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Montag, den 03. November 2014 um 11:35 Uhr

Rasen nicht betreten – Hunde an die Leine – Knipsen nicht erlaubt

Ausweitung des Fotografieverbots auf historische Bauten und öffentliche Parkanlagen – Thema der PICTAnight am 27.11.2014 in Hamburg


Schlösser, Burgen und Parkanlagen gehören nicht nur für private Zwecke zu beliebten Fotomotiven. Auch im kommerziellen Bereich werden sie gern genutzt: auf Postkarten oder Kalendern, als Kulisse für Fotoshootings, Filmdrehs oder Fernsehbeiträge.

Foto: H.Kehrer/imageBROKER/OKAPIA
 

Die PICTAnight in Hamburg widmet sich erneut einem schwierigen Feld des Fotorechts, der Fotografie in öffentlich zugänglichen Parkanlagen: Hier treffen Eigentumsrecht auf Panoramafreiheit, kostenpflichtige Fotogenehmigung auf aktuelle Berichterstattung.  

Der Referent, Lars Rieck, von der Kanzlei IPCL Rieck (www.ipcl-rieck.com), ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. Bezugnehmend auf verschiedene Fallbeispiele wird er in einem Impulsvortrag die Folgen der aktuellen Rechtsprechung erläutern.

Diese PICTAnight liegt dem BVPA besonders am Herzen, da er den viele Jahre dauernden Rechtsstreit einiger Bildanbieter gegen die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten zusammen mit zahlreichen anderen Verbänden unterstützt hat. Der Abend bietet Bildagenturen, Fotografen und Bildnutzern einen deutlicheren Einblick in die Thematik.

Für offene Fragen steht RA Rieck beim anschließenden Zusammensein gern zur Verfügung. Gereicht werden dazu ein Fingerfood-Buffet und Getränke. Der Abend dient nach bewährter Tradition nicht ausschließlich dem Informationsaustausch, sondern auch dem Networking.

Der Eintritt zur PICTAnight kostet für Mitglieder des BVPA 45,00 Euro, für Nicht-Mitglieder 59,00 Euro inkl. MwSt. und beinhaltet den Vortrag sowie ein Fingerfood-Buffet mit einem Begrüßungsgetränk.

Anmeldung zur PICTAnight unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Zusammengefasst:
Was? PICTAnight zum Thema „Fotografieren in öffentlichen Parkanlagen“
Wann? 27. November 2014, 19:00 bis ca. 21:00 Uhr
Wer? Referent ist Rechtsanwalt Lars Rieck, Kanzlei IPCL Rieck, Hamburg
Wo? Osterdeich, Müggenkampstr. 35, 20257 Hamburg – www.osterdeich-hamburg.de
   

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