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Montag, den 15. September 2014 um 14:30 Uhr

Schritt in die Unabhängikeit wagen?
Am 18.09. stimmen die Schotten darüber ab, ob der Landesteil Großbritanniens zukünftig ein unabhängiger Staat werden soll. Eines machen jüngste Umfragen zum Referendum schon jetzt deutlich: Es wird ein sehr knappes Ergebnis - egal ob Yes oder No.
Unser Bild der Woche zum Thema kommt von mauritius images.

 



Beschreibung: Man wearing kilt by Loch Doine, West Highlands, Scotland, UK (Bildnummer 9.AJAEJ0)
Foto: mauritius images / Alamy

   

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Donnerstag, den 11. September 2014 um 15:00 Uhr

Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung bleibt stabil:
Künstlersozialabgabe-Verordnung 2015 bekannt gegeben

 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat heute die Künstlersozialabgabe-Verordnung 2015 bekannt gegeben. Danach bleibt der Abgabesatz für Unternehmen und Verwerter stabil bei 5,2 Prozent.

Zur Veröffentlichung finden Sie weitere Informationen auf der Internetseite des BMAS unter: 
http://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sicherung/Meldungen/kuenstlersozialabgabe-verordnung-2015-verkuendet.html?nn=6126

   

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Mittwoch, den 10. September 2014 um 15:17 Uhr

Künstlerische Freiheit mit Folgen

Rechtliche Auseinandersetzung bei Fotomontagen, Collagen und dem Nachstellen von Fotografien – Thema der PICTAnight am 30. September 2014 in Berlin


Der künstlerischen Freiheit sind keine Grenzen gesetzt, so sagt man. Und das Internet mit seiner Vielzahl an visuellen Inhalten verführt regelrecht, sich frei zu bedienen. Der Begriff Remix hat schon lange die Bildbranche erreicht. Allerdings gibt es Einschränkungen, wenn man nicht Gefahr laufen will, Urheberrechte zu verletzen.

Was muss der Künstler bei Fotomontagen beachten? Wieviel Foto darf man verwenden, ohne Rechte zu verletzen? Wann entsteht ein neues Urheberrecht? Können Fotos einfach nachgeahmt werden?

Der BVPA liefert mit seiner PICTAnight in Berlin Antworten auf diese Fragen.

Der Referent an diesem Abend, Rechtsanwalt und Medienanwalt Tim Hoesmann von der Kanzlei Hoesmann in Berlin (http://hoesmann.eu/), beschäftigt sich seit vielen Jahren insbesondere mit Fragen zum Urheber- und Medienrecht.

In seinem Impulsvortrag wird er anhand verschiedener Beispiele die genannten Fragen beantworten und einen Einblick in die Problematik bei der Übernahme von fremdem Bildmaterial in neu geschaffene Kunstwerke geben. Auch das Nachstellen von Fotografien wird in dem ca. 30-minütigen Vortrag thematisiert.

Sollten Fragen offen bleiben, steht RA Hoesmann bei dem anschließenden Zusammensein gern für einen Informationsaustausch zur Verfügung. Gereicht wird dazu ein Fingerfood- Buffet und Getränke. Der Abend dient also nicht ausschließlich der Information, sondern auch dem Kennenlernen oder Wiedersehen.

Der Eintritt zur PICTAnight kostet für Mitglieder des BVPA 45,00 Euro, für Nicht-Mitglieder 59,00 Euro inkl. MwSt und beinhaltet den Vortrag sowie ein Fingerfood-Buffet mit einem Begrüßungsgetränk.

Anmeldung zur PICTAnight unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Zusammengefasst:
Was? PICTAnight zum Thema Rechtliche Auseinandersetzung bei Fotomontagen und dem Nachstellen von Fotografien
Wann? 30. September 2014, 19:00 bis ca. 21:00 Uhr
Wer? Referent ist Rechtsanwalt Tim Hoesmann (http://hoesmann.eu/)
Wo? Schuchmanns Kaffeehaus, Paul-Lincke-Ufer 22, 10999 Berlin

   

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Dienstag, den 09. September 2014 um 13:54 Uhr

Rechtsstreit Makaken-Selfie:
Wem gehört das Copyright am tierischen Selbstportrait?

Der britische Natur-Fotograf David J. Slater macht Urheberrechte an einem Foto geltend, das ein Affe, seines Zeichens ein schwarzer Schopfmakake, im indonesischen Nationalpark von Nord-Sulawesi mit einer stibitzten Kamera als Selfie von sich selbst geschossen hat. Wikimedia weigerte sich gegenüber dem Fotografen, die Fotos des Affen aus seiner gemein-freien Bildsammlung zu nehmen. Mittlerweile hat auch das US Copyright Office mit anlässlich dieses Falles geänderten Richtlinien ein Statement abgegeben und klargestellt, dass Fotos, die von Affen gemacht werden, nicht urheberechtlich geschützt sein können. Der Fotograf Slater wendet sich gegen diese Auffassung und betont, dass es nicht darauf ankommen kann, wer letztendlich den Auslöser drückt: bei „Fotofallen“ für Tiere würden diese auch selbst die aufwändig geplanten und angebrachten Kameras unbewusst auslösen. Es sei nicht tragbar, dass bei all der Mühe, der Investition und Kreativität, die ein Fotograf aufbringen müsse um derartige Fotos zu erzielen, kein Urheberrecht bestehen solle nur weil er nicht persönlich den Auslöser gedrückt habe.

Ob ein Eigentumsrecht an den von Tieren geschossenen Selfies entsteht, erfahren Mitglieder des BVPA im Kommentar von Rechtsanwältin Eva N. Dzepina (Kanzlei Borgelt & Partner) im internen News-Bereich.

   

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Freitag, den 05. September 2014 um 13:30 Uhr

Bing Image Widget: Bilder einbetten leicht gemacht?

Die Microsoft-Suchmaschine Bing hat ein neues Widget im Angebot, dass besonders Blogger und andere Webseitenbetreiber interessieren wird. "Bing Image Widget" erlaubt die Einbettung von Bildern aus der Bing-Bildersuche auf der eigenen Webseite. Das ist sehr praktisch, wirft aber auch die Frage nach der rechtlichen Lage auf.

Für den BVPA kommentiert Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kölner Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE (www.wbs-law.de) den Fall.

Benutzerdefinierte Anpassung
Die Einbettung der Bilder erfolgt schnell und einfach per Copy&Paste des bereitgestellten Codes. Durch entsprechende Veränderungen des Codes kann die Darstellung der Bilder stark variiert und somit individuellen Vorstellungen angepasst werden. Programmierkenntnisse sind dafür nicht erforderlich, auf der "Bing Image Widget"-Seite können die Einstellungen für jeden verständlich und auch auf deutscher Sprache verändert werden. Eine Vorschau zeigt das voraussichtliche Ergebnis, der entsprechende Code wird automatisch generiert.

Wahlweise zeigt das Widget eine Collage aus Bildern oder eine Diashow an. Anzahl der Bilder, Größe des Widgets, Dicke der Rahmen und Hintergrundfarbe sind variabel, selbst der Suchalgorythmus kann teilweise beeinflusst werden. Durch die gebotenen Veränderungsmöglichkeiten passt das Widget auf jede Webseite. Damit hat Bing ein nützliches und einfach zu bedienendes Widget entworfen, das auf großes Interesse stoßen wird.

Rechtlich stark umstritten
Wie immer wenn es um fremde Inhalte geht, muss die Rechtslage genauer betrachtet werden. Nur weil ein seriöses Unternehmen wie Microsoft eine solche Funktion anbietet, muss sie nicht legal sein. Das "Bing Image Widget" zeigt fremde Bilder ohne Einwilligung des Urhebers auf der eigenen Webseite an. Ist das rechtlich unbedenklich oder begeht der Webseiten-betreiber damit eine Urheberrechtsverletzung? Weiterlesen (PDF)

   

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Freitag, den 05. September 2014 um 13:10 Uhr

Weltfremdheit korrigiert:
OLG Köln kippt Urteil zu Pixelio-Bildern

Der Urheber muss nicht in der Bilddatei selbst genannt werden

Anfang des Jahres hatte das Landgericht Köln eine für Bild-Datenbanken, Nutzer von Online-Bildern und Fotografen gleichermaßen weitreichende wie verun-sichernde Entscheidung getroffen: Eine Urhebernennung müsse bei Nutzung von urheberrechtlich geschützten Bildern im Internet auf dem Bild selbst angebracht sein, da sie sonst bei separatem Aufruf des Bildes über seine URL nicht zu sehen sei. In der Berufungsinstanz sah das OLG Köln das anders.

Mitglieder des BVPA finden den Kommentar von BVPAexpert Rechtsanwalt Steffen Bunnenberg (Kanzlei Bunnenberg Betram) im internen News-Bereich.

   

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