Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Montag, den 27. Juli 2015 um 13:25 Uhr

Es ist Urlaubszeit in Deutschland: Sonne, Strand und Mückenstiche. Ob bei der Grillparty am Pool oder beim Relaxen am See - in Gewässernähe vermehren sich die fliegenden Blutsauger explosionsartig und werden besonders bei Einbruch der Dämmerung angriffslustig.
Wir hoffen natürlich, dass Sie in Ihrem Urlaub von Mücken verschont bleiben, widmen dem ungeliebten Begleiter des Sommers aber dennoch ein Bild der Woche. Es kommt von unserer Mitgliedsagentur INTERFOTO.

 



Beschreibung: DIG, Common Mosquito (Culex pipiens) adult female, feeding, sucking blood from human skin, Italy (Bildnummer 00993340)
Foto: © INTERFOTO / FLPA / Emanuele Biggi

   

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Donnerstag, den 23. Juli 2015 um 11:30 Uhr

Urheberrechtsbericht des Europaparlaments:
Eine Analyse der Initiative Urheberrecht


Am 9. Juli 2015 stimmte das Europaparlament abschließend über den Bericht des Rechtsausschusses über notwendige Reformen des Urheberrechts ab. Nachfolgend finden Sie eine umfangreiche Analyse des Beschlusses von Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht.


Europaparlament beschließt Bericht zur Evaluation des Urheberrechts

Den Bericht hatte die deutsche Abgeordnete Julia Reda (Piratin in der Fraktion der Grünen) vorbereitet. Allein im Rechtsausschuss stellten Abgeordnete aller Fraktionen – auch der Grünen – 556 Änderungsanträge (Stellungnahme der Initiative Urheberrecht). Weitere Änderungsanträge kamen von den beteiligten Ausschüssen und Abgeordneten, die an der Plenumsdebatte teilnahmen.

Die konsolidierte Fassung des Beschlusses liegt zwar noch nicht vor, es existieren jedoch mehrere inoffizielle Fassungen. Der Reda-Bericht schließt an die EU-Richtlinie 2001/29/EC an und soll Reformbedarf markieren: Seit 2001 haben keine wesentlichen Änderungen des Urheberrechts durch gesetzgeberische Maßnahmen stattgefunden (Ausnahme: die Regelung zu „verwaisten Werken“), was einerseits für die Flexibilität der geltenden Regeln spricht, die freilich kontinuierlich vom Gerichtshof der EU an neuen Problemstellungen angepasst wurden, und andererseits die Schwierigkeiten offen legt, die jede neuen Gesetzgebung in diesem Feld bereitet.

Der Beschluss des Parlaments setzt kein Recht. Er wird jedoch von der EU-Kommission bei ihren eigenen und anders strukturierten Bemühungen, das Urheberrecht an neue Gegebenheiten anzupassen (siehe Initiative Urheberrecht), zu beachten und auch Gegenstand der Beratungen in den Mitgliedsstaaten sein, die am Gesetzgebungsprozess in Brüssel und Straßburg beteiligt sind. Weiterlesen

(Quelle: Pressemitteilung der Initiative Urheberrecht vom 20.07.2015)

   

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Mittwoch, den 22. Juli 2015 um 13:45 Uhr

BGH: „Framing“ bei legaler Quelle zulässig


Mit Urteil vom 09. Juli 2015 hat der BGH entschieden, dass der Betreiber einer Internetseite keine Urheberrechtsverletzung begeht, wenn er urheberrechtlich geschützte Inhalte, die auf einer anderen Internetseite mit Zustimmung des Rechtsinhabers für alle Internetnutzer zugänglich sind, im Wege des „Framing“ in seine eigene Internetseite einbindet.

Welche rechtlichen Abwehrmechanismen es gegen das Framen von Bildern gibt, erfahren BVPA-Mitglieder in einem Beitrag von RAin Silke Kirberg im internen News-Bereich unserer Website.

   

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Montag, den 20. Juli 2015 um 10:45 Uhr

Besserer Schutz von Bildern im Internet:
4 Fragen zur Unterstützung der CEPIC-Kampagne


Mit dem Hinweis auf den anhaltenden „Wertverlust“ professioneller Bilder durch die unautorisierte Verwendung urheberrechtlich geschützter Werke startete die CEPIC am 25. Juni ihre Kampagne für einen besseren Schutz von Bildern im Internet.

In den vergangenen 10 Jahren habe sich das Wertverhältnis auf dem Bildermarkt eklatant verschoben, von denjenigen, die die Bilder schaffen und die Kosten der Produktion und des Vertriebs tragen, hin zu denjenigen Plattformen, die von der Darstellung sowie dem Teilen fremder visueller Inhalte profitieren, und das ohne Kostenaufwand.

Um dieses Missverhältnis wieder zugunsten der Bildanbieter – Bildagenturen und Fotografen - zu verändern, hat die CEPIC in einem White Paper konkrete Gesetzgebungsvorschläge an die Europäische Kommission gerichtet.

Was will die CEPIC damit erreichen?

Die CEPIC möchte das Gleichgewicht in der Wertschöpfungskette wiederherstellen. Dazu fordert sie von all denjenigen Website-Betreibern, die von der Darstellung und Verwaltung urheberrechtlich geschützter Bilder profitieren, die Rechte der Fotografen zu respektieren.

Darüber hinaus setzt sie sich dafür ein, dass sogenannte geframte Bilder, also Bilder, die von einer Quell-Website mittels HTML auf eine Framing-Seite gespiegelt werden, ebenfalls urheberrechtlichen Schutz genießen. Die Google Bildersuche sei ein Paradebeispiel für eine Framing-Seite, die diese Art der Programmierung ausnutze, um auf fremde Bilder zuzugreifen. Weiterlesen

   

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Donnerstag, den 16. Juli 2015 um 14:21 Uhr

Seminarhinweis:
Was darf ich, was bekomme ich: Grundlagen des Fotorechts und marktorientierte Bildhonorargestaltung


Wie klassische Printmedien oder Webseiten gehören soziale Netzwerke heute für Agenturen, Verlage und Unternehmen zu selbstverständlichen Instrumenten der (Marken-)Kommunikation. Visuelle Inhalte spielen an dieser Stelle eine entscheidende Rolle - Bilder und Videos sind Hingucker, die Aufmerksamkeit erzeugen und in Sekundenschnelle Botschaften transportieren.

Bei der Verwendung oder Lizenzierung müssen rechtliche Fragen besonders beachtet werden, beispielsweise bei Abbildungen von Personen, Gebäuden oder Marken.

Wie nutze ich Bilder, ohne Rechte zu verletzen?
Wie können Bildanbieter für rechtsunsichere Medien Lizenzen vergeben?
Wie berechnet man ein marktübliches Bildhonorar?


Um der Entstehung von Rechtsunsicherheiten vorzubeugen und die Marktüblichkeit von Nutzungshonoraren aufzuzeigen, veranstaltet der BVPA zu diesen Themen ein Seminar für Interessierte und Beschäftigte aus der Bildbranche. Dieses findet am 24. September 2015 in München statt.

Anhand vieler Beispiele und aktueller Urteile bietet Dr. Martin Schippan von der Kanzlei Lausen Rechtsanwälte zunächst einen Einblick in die Welt des Bildrechts, insbesondere zum Urheberrecht, zu Vertrags- und Lizenzbestimmungen. Danach behandelt der MFM-Vorsitzende Dirk Sendel praxisnah Bildabrechnungskriterien sowie die Branchenkonditionen und Verhandlungsstrategien.

Nähere Informationen zur Teilnahmegebühr und zum Veranstaltungsort folgen in Kürze.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können Sie unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. unverbindlich Ihr Interesse anmelden.

   

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Dienstag, den 14. Juli 2015 um 17:02 Uhr

Aussetzung der VG Bild-Kunst-Ausschüttungen an Bildagenturen?


Der Vorstand der VG Bild-Kunst hat überraschend letzten Freitag verkündet, Zahlungen an die Bildagenturen vorläufig auszusetzen. Hierfür sind die aus dem Rechtsstreit Vogel ./. VG Wort  resultierenden Unsicherheiten ursächlich. Weil der rechtliche Status der Bildagenturen mit denen der Verlage vergleichbar ist, tendiert die Verwertungsgesellschaft dahin, den Zahlungsstopp auf die Bildagenturen auszuweiten. Gegen Abgabe einer schriftlichen Rückzahlungsverpflichtung bietet die VG eine vorläufige Ausschüttung an.

Was hat die Mitgliederversammlung der VG Bild-Kunst letzten Sonnabend entschieden?

Bis zu den Entscheidungen des EuGH und des BGH hat die Mitgliederversammlung eine Aussetzung der Zahlung an Verlage beschlossen. Anders als die VG Wort bietet sie eine vor- läufige Auszahlung gegen Abgabe einer schriftlichen Rückzahlungserklärung an. Kurzfristig hinzugekommen ist die Ermächtigung des Verwaltungsrats, über ein entsprechendes Vorgehen bei den Bildagenturen entscheiden zu können. Weiterlesen im Bereich interne News

   

Seite 1 von 16